Rechtsanwaltskanzlei Schmitt

Verkehrsrecht


 

 

Verkehrsunfall:

Wenn Sie in einem Verkehrsunfall verwickelt wurde, stellen sich meist schwierige Fragen.

Wichtig ist.

Versuchen Sie gleich am Unfallort möglichst viele Beweise zu sichern. Notieren Sie sich die Namen, Adressen und Telefonnummern von Zeugen. Machen Sie Fotos von der Unfallstelle. Angaben zum Unfallhergang gegenüber der Polizei müssen Sie nur zu Ihrer Person machen. Nicht zum Unfallhergang! Oftmals kann es nach dem Schock eines Unfalls sinnvoll sein, hiervon Gebrauch zu machen. Gerade dann, wenn der Unfallhergang nicht eindeutig ist.

 

Wenn Sie unschuldig an einem Unfall beteiligt sind, ist es ratsam einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Manche Versicherungen versuchen mit den Unfallopfern möglichst schnell Kontakt aufzunehmen. Mit dem Ergebnis, dass die Versicherung auf Ihre Kosten sparen möchte.

Der Grund:

Rechtsanwälte stellen ganz andere Forderungen gegenüber der gegnerischen Versicherung als es Ihnen möglich ist. Zudem muss die Versicherung die Rechtsanwaltskosten des unschuldigen Unfallopfers bezahlen. Die Tatsache, dass Sie einen Rechtsanwalt einschalten mussten, zählt zum „Unfallschaden“.

Nicht selten kommt es vor, dass die gegnerische Versicherung versucht Sie bezüglich der Erstellung eines Sachverständigengutachtens an „seine Gutachter“ zu verweisen. Finger weg hiervon!!! Suchen Sie sich einen freien Gutachter, nicht einer, der mit der gegnerischen Versicherung zusammen arbeitet. Die Kosten für die Erstellung des Gutachtens sind - sofern Sie unschuldig am Unfall sind - ebenfalls von der gegnerischen Versicherung zu zahlen. Doch Vorsicht. Bei sogenannten Bagatellschäden sind die Gutachterkosten nicht zu tragen. Als Faustregel gilt. Ist der Schaden voraussichtlich höher als 600 € werden die Gutachterkosten übernommen. Liegen diese darunter, besorgen Sie sich einen Kostenvoranschlag.

 

Wenn Sie sich dazu entschließen, den Wagen reparieren zu lassen, steht Ihnen die Wahl der Werkstatt frei. Während der Zeit der Reparatur können Sie grundsätzlich einen Mietwagen in Anspruch nehmen. Wenn Sie keinen Mietwagen brauchen, können Sie für die Dauer des unfallbedingten Ausfalls Ihres Fahrzeuges pauschale Nutzungsentschädigung geltend machen. Doch Vorsicht!! Dies setzt voraus, dass Sie die Möglichkeit haben mussten, den Mietwagen zu nutzen. Dies ist z.B. dann nicht der Fall, wenn Sie im Krankenhaus liegen und Sie daher Ihr Auto nicht nutzen können.

 

 

Ordnungswidrigkeitenrecht

Wer kennt es nicht? Einen kurzen Moment unachtsam und „bitte recht freundlich“ bekommt man ein teures und auch noch sehr unhübsches Foto zugeschickt.

Aber auch Brückenabstandsmessungen, Pro Vida, Lasermessungen etc. führen immer mehr zu Ärgernissen bei den Autofahrern.

 

Ob es sinnvoll ist gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und ist daher von Fall zu Fall gesondert zu ermitteln.

Als Rechtsanwältin habe ich die Möglichkeit die Bußgeldakte anzufordern. Hier ergeben sich hin und wieder Umstände, welche dazu führen, dass die Messergebnisse nicht verwendet werden dürfen. Z.B. weil Fehler beim Messen passiert sind oder der sogenannte Eichschein nicht vorhanden ist.

Bei einem verhängten Fahrverbot lässt es sich mit anwaltlicher Hilfe oftmals erreichen, dass statt eines Fahrverbots ein höheres Bußgeld bezahlt wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn man auf dem Führerschein z.B. aufgrund der Ausübung seines Berufes angewiesen ist.

 

 

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